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Im Alter heilen Wunden langsamer

Beim Heimwerken mit dem Enkel, bei der Gartenarbeit oder beim Sport sind kleine Verletzungen schnell passiert. Foto: djd/Hermes Arzneimittel/didesign - stock.adobe.com
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Dresden – „Ein bisschen Spucke drauf und gut“: Solche Sprüche haben viele Menschen noch als Kind gehört, wenn sie mit aufgeschürften Knien, Kratzern und Schrammen nach Hause kamen. Tatsächlich heilen kleinere Verletzungen bei Kindern und jungen Erwachsenen auch ohne sachgemäße Behandlung schnell und unkompliziert ab, denn bei ihnen verläuft der komplexe Wundheilungsvorgang in der Regel reibungslos – und zwar in vier Phasen: Die sofortige Blutgerinnung, die Aktivierung von Immunzellen, die Entstehung neuer Hautzellen und Blutgefäße und die Bildung einer neuen Hautschicht mit Verstärkung des Narbengewebes durch Kollagenfasern. Mit zunehmendem Alter laufen diese Prozesse aber immer langsamer ab und werden anfälliger für Störungen. Dadurch steigt auch die Gefahr von Infektionen in der noch nicht verheilten Wunde.

Foto: djd/Hermes Arzneimittel/Robert Kneschke – stock.adobe.com

 

Wichtig: reinigen und desinfizieren

Zu einer guten Wundversorgung gehört es, die betroffene Stelle zu reinigen, zu desinfizieren und mit einem Pflaster zu schützen.

Senioren sollten daher noch sorgfältiger auf eine schnelle und gute Wundbehandlung achten als Jüngere, wenn sie sich beim Heimwerken, im Garten oder beim Outdoor-Sport verletzen. 

Bewährt zur Wunddesinfektion haben sich  Salben aus der Apotheke (z.B. Betaisodona Salbe).

So reinigt man Wunden richtig

Zunächst wird eine Wunde desinfiziert. Das beginnt damit, die betroffene Stelle mit steriler Kochsalzlösung oder klarem Leitungswasser zu reinigen. Oberflächlich sitzende Splitter und Fremdkörper können mit einer Pinzette behutsam entfernt werden. Danach sollte die Wunde mit einem zuverlässigen Antiseptikum desinfiziert werden, um Bakterien, Viren, Pilze und andere Krankheitserreger unschädlich zu machen und so Entzündungen vorzubeugen. Bewährt hat sich hier etwa Betaisodona aus der Apotheke. Mit seinem Wirkstoff Povidon-Iod bekämpft es nicht nur schnell, lang anhaltend und ohne bekannte Resistenzen 99,9 Prozent aller relevanten Keime, es ist auch sanft zur Haut und brennt nicht.

Guter Schutz durch Pflaster und Verband

Nach dem Desinfizieren wird die Verletzung dann mit einem Pflaster oder Verband abgedeckt, damit sie sauber bleibt und vor äußeren Einflüssen geschützt verheilen kann – mehr Tipps zur Wundversorgung gibt es auch unter www.betaisodona.de. Alle ein bis zwei Tage – spätestens aber bei Verschmutzung oder Durchnässung – sollte der Wundschutz gewechselt werden. Dabei kann man auch die Desinfektion überprüfen. Hat sich die Farbe des Iods von braun zu gelb verändert, ist seine Wirksamkeit erschöpft und bei Bedarf eine Erneuerung angezeigt. So bekommen Keime während der gesamten Heilungsphase keine Chance.

AR / djd

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