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So schützen Sie sich vor Betrug

Vor Betrügern schützen und Notruf wählen.
Bei Verdacht auf Betrug, sollte der Notruf gewählt und eine Anzeige erstattet werden. Foto: 123rf/flynt
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Deutschland – Eigentlich möchten wir gerne vertrauen. Da das aber oftmals schamlos ausgenutzt wird, ist bei der Kommunikation mit Fremden Vorsichtgeboten.

Die Banken mahnen. Die Telekommunikations-Anbieter ebenso. Und auch die Rentenversicherung tut es. Hier einige ihrer Empfehlungen:

  • Teilen Sie niemals Fremden telefonisch Ihre persönlichen Daten mit. Anschrift, Alter, Bankverbindung, PIN- oder TAN-Nummern dürfen niemals herausgegeben werden. Geheimnummern sollten auch nicht auf dem Telefon eingetippt werden.
  • Prüfen Sie die Identität des Anrufers und vertrauen Sie auf Ihre Instinkte. Sind Sie unsicher, legen Sei einfach auf.
  • Besonders bei Geldforderungen sollten Sie wachsam sein.
  • Spricht der Anrufer schnell, fordert er übereilte Entscheidungen von Ihnen, dann setzt er Sie unter Druck. Daher: Denken Sie nach und holen Sie sich Hilfe!
  • Setzen sich angebliche Behörden per Brief oder Telefonat mit Ihnen in Verbindung? Vorsicht! Greifen Sie zum Telefon und wählen die Ihnen bekannte Nummer, die auf Ihren Unterlagen angegeben ist (niemals die Nummer, die auf dem Display steht oder angegeben wurde zurückrufen). Lassen Sie sich den Vorgang bestätigen. Oftmals kommt dann heraus, dass der Anrufer ein Betrüger ist.
  • Keine Geldbeträge überweisen!
  • Notieren Sie die auf dem Display angezeigte Telefonnummer, rufen Sie die Polizei unter 110 an und geben Sie alle Informationen durch.
  • Gibt sich ein Anrufer als eine Person aus Ihrer Familie aus und Sie sind sich nicht sicher, dann legen Sie auf. Rufen Sie Ihr Familienmitglied oder Ihren Freund zurück.
  • Lassen Sie sich im Telefonbuch nur mit Nachnamen eintragen. Klingt Ihr Vorname alt, ziehen die Betrüger Schlüsse daraus. Sie wissen, dass ein Senior am Telefon ist. Auch am Klingelschild sollte nur Ihr Nachname eingetragen sein.
  • Nutzen Sie an Ihrer Wohnungstür die Gegensprechanlage und den Spion. Türe nur bei vorgelegter Sicherheitskette öffnen.
  • Müssen Sie einen Gegenstand in der Wohnung holen, niemals die Tür geöffnet lassen. Schließen Sie sie.
  • Keine Fremden in die Wohnung bitten.
  • Bei Unsicherheit immer die Hausverwaltung oder Behörde oder das Geldinstitut anrufen.
  • Hat sich die Person Zutritt verschafft, schreien Sie so laut Sie können und prägen Sie sich das Gesicht ein.
  • Sind Sie auf Betrüger hereingefallen, melden Sie das unbedingt bei der Polizei!

Katrin Fiedler

SZ-Lebensbegleiter Tipp:

Hier bekommen Sie Hilfe

  • Die Polizei ist Ihr wichtigster Ansprechpartner. Daher sollten Sie die örtliche Dienststelle informieren oder den Notruf 110 wählen.
  • Gehen Sie auf die Internetseite www.polizei-beratung.de Hier finden Sie viele Tipps rund um das Thema Sicherheit.
  • Der Weisse Ring hilft Opfern einer Straftat. Der gemeinnützige Verein berät kostenlos und unterstützt beim Behördengang. Telefon: 016131 83 03-0. Bundesweites Opfertelefon: 116 006. Unter www.weisser-ring.de können Sie Ihre Postleitzahl eingeben und die nächstgelegene Außenstell finden.
  • Informationen zum Thema Sicherheit finden Sie auch auf der Internetseite des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, www.bmfsfj.de
  • Ebenso bietet die Deutsche Seniorenliga Hilfe an. Ihre Internetseite:www.deutsche-seniorenliga.de
  • Hier noch einmal alle wichtigen Telefonnummern:

Polizeinotruf: 110

Notruf (Feuerwehr/Rettungsdienste): 112

Einheitliche Behördenrufnummer: 115

Lesen Sie auch unsere Beiträge „Trickbetrug geht uns alle an“ und „So legen Sie Betrügern das Handwerk“.

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