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Sechzig werden – eine Zumutung?

Ein Kronkkorken mit der Aufschrift 60. Geburtstag liegt auf dem Tisch.
Der 60. Geburtstag ist ein Grund zum Feiern, trotzdem stimmt er viele Menschen nachdenklich. Foto: AdobeStock/Wolfilser

Deutschland – Einige Leser verfolgen das Leben von „Traumfrau“ Cora Schiller bereits seit mehreren Jahrzehnten. Sie wurde 30, 50 und nun steht ihr der sechzigste Geburtstag kurz bevor. „Traumfrau mit Ersatzteilen“ heißt die neue bittersüße Komödie von Amelie Fried, in der sie über die Herausforderungen des Älterwerdens spricht. Am liebsten würde ihre Hauptfigur Cora ihren 60. Geburtstag ignorieren und einfach im Bett liegen bleiben.

Es sind aber die anderen, die Freunde und Bekannten, die von ihr plötzlich wissen möchten, welche Träume sie sich jetzt noch erfüllen möchte. Mit Sechzig scheint ja gerade noch (fast) alles möglich, man könnte alles überdenken und neu anfangen. Wie sieht es also bei Cora aus? Neben den Ereignissen in ihrem Umfeld, erhält sie plötzlich eine Nachricht, die sie vor eine schwierige Entscheidung stellt und auch ihr klar macht, dass jeder Tag zählt und es von uns abhängt, was wir daraus machen.

Was ist eigentlich eine gute Ehe?

Eine gemeinsame Basis zu haben, gilt als das Grundprinzip einer guten Ehe. Laut Cora gehört zu den Vorteilen einer langjährigen Ehe, dass man nicht mehr ununterbrochen miteinander sprechen muss. Man weiß sowieso meistens vorher schon, was der andere gleich sagen wird. Wenn man den Witz schon tausendmal gehört hat, lacht man trotzdem. Auf gar keinen Fall, darf man die vom Ehemann geplante Geburtstagsüberraschung verderben. Aus diesem Grund fährt Cora an ihrem Geburtstag mit ihrem Mann Ivan an einen Überraschungsort, auch wenn sie lieber ihre Lieblingsserie bei einem Glas Sekt im Bett geschaut hätte. Sind unsere eigenen Erwartungen eigentlich zu hoch? Viele negative Gedanken relativieren sich, wenn man nur einmal richtig darüber nachdenkt.

Das Alter verdrängen hilft nicht, aber sich selbst verändern ist möglich

Alt zu werden, ist eine Herausforderung, das weiß auch Cora. Aber man wird auch weiser. Was haben wir im Leben falsch gemacht und was können wir verbessern, auch an uns selbst? Oft handeln wir aus verletztem Stolz oder weil wir wegen Kleinigkeiten gekränkt sind. Im Alter verschieben sich die Prioritäten, das merkt auch Cora. Am Ende der Geschichte ist sie um einige Illusionen ärmer, aber sicher um eine wichtige Erkenntnis reicher: Heute ist der erste Tag des Rests deines Lebens – mach etwas draus!

Anette Rietz

Verlosung

Foto: Annette Hornischer/Random House

Amelie Fried, Jahrgang 1958, ist mit 4,5 Millionen verkauften Büchern eine der beliebtesten deutschen Autorinnen.

SZ-Lebensbegleiter verlost drei Exemplare des neuen Buchs von Amelie Fried “Traumfrau mit Ersatzteilen“, erschienen im Heyne Verlag (17,50 Euro). Sie können ein Exemplar gewinnen, wenn Sie uns bis zum 15. Januar 2023 folgende Frage beantworten: „Wie heißt Coras Ehemann?“ 

Bitte senden Sie die Antwort mit dem Betreff „Traumfrau“ und ihrer Postanschrift an folgende E-Mail-Adresse: [email protected] 

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