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Stettiner Haff: Unterwegs mit Handicap

Stettiner Haff unterwegs mit Handicap
Barrierefrei auf See: Der Rolli-Segler "Wappen von Ueckermünde" nimmt Menschen mit und ohne Handicap an Bord. Foto: djd/Fremdenverkehrsverein Mönkebude am Stettiner Haff
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Es ist oft nicht ganz einfach, ein Urlaubsziel zu finden, das für Menschen mit Handicap geeignet ist. Zahlreiche Gastgeber am Stettiner Haff haben sich darauf eingestellt.

Stettiner Haff – Mit dem Rolli bequem an den Strand, durch den Wald oder sogar an Bord eines Schiffes – vielerorts wird gerade der Weg ans Wasser zum Problem. Die kleinen Urlaubsorte am Stettiner Haff haben das erkannt und in den vergangenen Jahren eine Menge bewegt. Im äußersten Südosten Mecklenburg-Vorpommerns wartet sogar ein spezieller Rolli-Segler auf abenteuerlustige Urlauber.

Hier finden Sie die besten Tipps für einen barrierefreien Urlaub:

Rauf aufs Wasser

Geht nicht, gibts nicht – nach dieser Devise handelt zum Beispiel Bootsführer Uwe Beckmann: „Wer sich rechtzeitig anmeldet, kann selbstverständlich auch im Rollstuhl an Bord!“ Seine Floßfahrten auf der Uecker bringen Gäste sanft schaukelnd direkt in die Natur. Ein echtes Highlight für Wasserfreunde ist auch der Großsegler „Wappen von Ueckermünde“, Deutschlands erstes rollstuhl- und behindertengerechtes Schiff dieser Art. Durch spezielle Aufzüge und Kräne können sich alle Gäste an den Schiffsdiensten beteiligen – vom Segelsetzen bis zum Kombüsendienst.

Ab an den Strand

Über lange Promenaden mit Aussichtsplattformen und breiten Zugängen sind viele Strände am Stettiner Haff gut zu erreichen. Außerdem haben sie eine natürliche Besonderheit: Das ruhige Wasser wird nur ganz allmählich tiefer und ist rund drei Grad wärmer als die Ostsee. Das schätzen zum Beispiel die Gäste von Mönkebude. Hier und auch in Ueckermünde findet man außerdem noch die historischen Strandhallen. Nach dem Baden lohnt sich ein Cafébesuch dort, am besten bei einem „Haffsegler“. Diese Spezialität ist ein hausgemachter, üppig gefüllter Windbeutel.

Rein in die Natur

Wie wäre es zur Abwechslung mal mit einem „Bad“ im Wald? Dieser Trend, bei dem man mit allen Sinnen in die Natur eintaucht, kommt ursprünglich aus Japan. Doch auch die Haffregion ist wie gemacht dafür. Oder lieber ein Besuch im Blütenmeer? Dann ist der botanische Garten von Christiansberg das richtige Ziel. Er hat sich vom einstigen Privatgarten zum 30.000 Quadratmeter großen Refugium gewandelt. Und wer lieber auf Kultur setzt: Ein Bummel durch die Kürassierstadt Pasewalk an der Uecker lässt sich im Rolli bequem bewältigen – idealerweise über die Ringstraße, die an imposanten Wehrtürmen und Kirchen aus dem 14. und 15. Jahrhundert vorbeiführt. Und nicht zuletzt sind auch viele Radwege am Haff für Menschen mit Beeinträchtigung geeignet, spezielle Karten halten die Touristikinformationen in Torgelow, Pasewalk, Ueckermünde und Mönkebude für die Gäste bereit.

AR/djd

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