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Mopeds in der DDR
Das eigene Moped gehört zu den DDR-Erinnerungen an die Jugendzeit. Foto: Eulenspiegel Verlag/Manfred Uhlenhut

WIE wir lebten – WER wir waren

Erinnern Sie sich noch an Plattenbau, Wisent-Jeans, Wochenkrippenplatz, Konsumgüterproduktion und FDGB-Ferienheime? Kurz: An den Alltag in der Deutschen Demokratischen Republik? Der Eulenspiegel Verlag wirft einen Blick zurück auf Kindheit, Jugend und Herausforderungen in der DDR – im neuen Buch „WIE wir lebten, WER wir waren“ (16 Euro).

Rund 30 Männer und Frauen erzählen auf 144 Seiten, was sie erlebt haben. Wie es war, wenn die Patenbrigade kam. Warum die Tage im Ferienlager unvergessen bleiben. Weshalb die Jeans im offiziellen SED-Sprech Niethose hieß. Oder warum die Süßigkeiten aus dem Russenmagazin so exotisch schmeckten. 

Unter den Erzählern findet sich auch Schauspielerin Franziska Troegner, die das Jahr 1968 Revue passieren lässt. Als 13-Jährige erlebte sie die Berliner Großveranstaltung zum 75. Geburtstag von Walter Ulbricht, dem damaligen Staatsratsvorsitzenden. „Er hatte den Modegeschmack der 40er Jahre konserviert, sein Hosenbund endete kurz unterhalb der Achseln; Ulbricht sah also nach unserem damaligen Empfinden unmöglich aus“, erinnert sich Troegner. Das Jubiläum wurde im Walter-Ulbricht-Stadion (im Volksmund Zickenwiese) gefeiert. „Der Verpflegungsbeutel war integraler Bestandteil des Feiergeschehens. Er enthielt in aller Regel: ein steinhart gekochtes Ei (gern auch als Wurfgeschoss gegen Mitschüler im Einsatz), ein trockenes Brötchen, eine kleine Tafel „Zetti“-Schokolade mit Herrn Fuchs, Frau Elster oder Pittiplatsch auf der Verpackung sowie eine kalte, schrumpelige kleine Dauerwurst.“ Doch warum auch immer, zu Ulbrichts Geburtstag gab´s Teewurst. Welches Schicksal die Streichwurst erleidet – das sollten Sie selbst lesen.

Das Coverfoto der „Frotteezwerge“ schoss Waltraut Grubitzsch1976 in einer Torgauer Kinderkrippe.

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