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Residenzschloss 1895
Das historische Foto zeigt den Georgenbau und Nordflügel mit Hausmannsturm. Foto: LfD Sachsen

Baustelle Residenzschloss

Über 800 Jahre Geschichte auf 224 Seiten, reich bebildert mit fast 370 Fotos, Plänen und Zeichnungen. Das enthält das neue Buch „Das Residenzschloss zu Dresden und seine fürstlichen Bauherren“ (29,95 Euro, Sandstein Verlag). Herausgegeben vom Landesamt für Denkmalpflege Sachsen.

Vorausgegangen waren zwischen 2013 und 2020 drei, rund zehn Kilo schwere Bände zur Baugeschichte – für Fachinteressenten. „Der vierte Band ist eine Zusammenfassung für die breite Öffentlichkeit“, freut sich Ex-Landeskonservatorin und Mitautorin Professorin Rosemarie Pohlack (70). Sie teilt die Autorenschaft mit Norbert Oelsner und André Fester.

Das Residenzschloss – Band 4

Wer durch den vierten Band blättert, entdeckt eine spannende Baugeschichte. Erzählt in fünf großen Kapiteln in der Chronologie der Bauherren: den wettinischen Markgrafen, Herzögen, Kurfürsten und Königen bis hin zu den Menschen, die den Wiederaufbau realisiert haben. Die Baugeschichte ist in den geschichtlichen Kontext gebettet – vom 12. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Illustriert mit vielen historischen Zeichnungen, Plänen und Fotos.

Das im Zweiten Weltkrieg zerstörte Residenzschloss Dresden gilt als größte Kulturbaustelle des Freistaates. Erst anlässlich der Wiedereröffnung der Semperoper 1985 wurde vom damaligen DDR-Staatsratsvorsitzenden Erich Honecker offiziell der Wille zum Wiederaufbau bekundet. Bis in die 60er Jahr hinein war das Schloss von Abriss bedroht. Die Schlossanlage gilt heute als ein Ort von europäischem Rang, der einzigartige Kunstschätze beherbergt.

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